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Dafür braucht man einen Tonabnehmer

Dafür braucht man einen Tonabnehmer

Die sogenannten Tonabnehmer, im Englischen auch unter dem Begriff „Pickup“ bekannt, sind spezielle und kleine Bauteile, unter anderem geeignet für elektrische oder elektroakustische Gitarren. Ein solcher Tonabnehmer kann durch verschiedene Techniken die Schwingungen, die beim Spielen der Gitarre entstehen, aufnehmen und in elektrische Signale umzuwandeln. Tonabnehmer sind relativ stark verbreitet und werden vor allem in der Musikindustrie oft eingesetzt. Sollten Sie im Bereich Musik noch an diversen Lautsprechern interessiert sein, interessiert Sie vielleicht unser Lautsprecher-Test.



Warum benutzt man einen Tonabnehmer? Dafür braucht man einen Tonabnehmer

Die Schwingungen können entweder direkt von den Saiten der Gitarre abgenommen werden, wie es beispielsweise bei einer E-Gitarre funktioniert oder sie werden einfach am Holz der Gitarre, also am sogenannten Korpus, abgenommen. So macht man das bei elektroakustischen Gitarren.

Die elektrischen Signale, die aus dem Tonabnehmer kommen, werden dann durch eine Buchse nach aussen geleitet und mit einem Gitarrenkabel zu einem Verstärker geführt. Hier werden die Signale verstärkt und über einen Lautsprecher wiedergegeben.

Als die Zeit der Gitarren gerade frisch war, hatte man das Problem, dass die Gitarre an sich bei Live-Konzerten einfach nicht laut genug war. Wenn ein Gitarrist mit einer Jazz-Band in den 30er Jahren aufgetreten ist und gegen Saxophone, Trompeten und Klarinetten ankommen musste, war er da meist immer ziemlich klar am Leisesten. Durch die Erfindung des Tonabnehmers, konnte man das Signal in einen Verstärker mit Lautsprecher leiten und so viel lauter werden.

Beliebte Tonabnehmer

Tonabnehmer für SchallplattenDafür braucht man einen Tonabnehmer

Den Tonabnehmer montiert man am Tonarm des Plattenspielers, dieser besteht aus einer Abtastnadel, einem Nadelträger, dem Wandler und dem Gehäuse. Am Ende des Nadelträgers ist dann ein geschliffener Diamant angebracht, in seltenen Fällen auch ein Saphir oder Rubin.

Durch den Schaft, welcher am Nadelträger besteht, werden die Schwingungen über eine spezielle Gabelkonstruktion an den sogenannten Wandler weitergeleitet. Dieser wandelt dann die Schwingungen in eine elektrische Spannung um. Am Gehäuse für den Nadelträger ist außerdem ein sogenannter Mitlaufbesen befestigt. Dieser soll vor allem Staub und Schmutz von der Abtastnadel entfernen. Dafür braucht man einen Tonabnehmer

Durch den Kristalltonabnehmer, welcher mit einem Piezokristall als Wandler daherkommt und dem Magnettonabnehmer, welcher mit einem Magnetspulensystem arbeitet, ermöglichte man schließlich die Langspielplatte, die nur noch mit 33⅓ min−1 betrieben wurde. Das klingt kompliziert, bedeutet letztendlich nur, dass sie damit gegenüber der Schellackplatte, mit 78 min−1  einfach viel längere Spielzeiten ermöglichte. Diese Tonabnehmer erhöhten die Lebensdauer von Platte und Nadel um Einiges.

 

Fazit

Ein Tonabnehmer ist ein wichtiges Tool um den Sound lauter zu machen und an einen Lautsprecher oder Verstärker zu schalten. Die Musikbranche profitiert von diese nur zu gerne. Vor allem bei Konzerten freuen sich Gitarristen über dieses Zubehör. Aber auch bei sämtlichen Aufnahmen im Studio fehlt es nie an Tonabnehmern. Tonabnehmer sind ein wesentlicher Bestandteil nicht nur bei Musikinstrumenten wie der Gitarre, sondern werden auch bei Schallplattenspielern verwendet um die Musik im bestmöglichen Genuss und der bestmöglichen Lautstärke hören zu können. Wer sich auf einem Konzert mit der Gitarre oft als leise empfindet und keine E-Gitarre hat, um diese einfach an den Verstärker anzuschließen, dem empfehlen wir einen Tonabnehmer. Wer mehr aus seinen Schallplatten rausholen möchte ist damit ebenfalls gut beraten.

 




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